31. Mai 2007

Die menschlichen Macken

Das mit den Schwächen ist ja bekanntlich so eine Sache. Je abwegiger sie sind, desto größer die Gefahr ins soziale Abseits zu geraten. Um speziell die eigenen Laster zu relativieren und sich selbst gegenüber deren Erträglichkeit zu beteuern, wird ja gern die als Totschlagargument verkaufte Hoffnung betont: „Sowat macht ja auch irgendwie liebenswert.“ – Hmpf, „irgendwie“ überzeugt mich nicht. Deshalb verzichte ich auf derartige Ansichten und bekenne mich ganz offen. Drei meiner Schwächen (oder gar Lastkraftwagen) sind Folgende: First: Das dringende Bedürfnis, jedem noch so kleinen Tier und sogar Nutzgegenständen wie meiner Waschmaschine einen Namen aufs Auge bzw. Metallgehäuse drücken zu müssen. Zwo: Bei Treffen mit Freunden die Kamera als stillen Zeugen zu laden, der festhält was meist schon bald weit weg und schmerzlich vermisst ist. Trois: Das seit meinem 16.Lebensjahr zelebrierte Procedere im zweijährigen Abstand den Gang zum Tätowierer meines Vertrauens anzutreten. (Jedes Mal ist es selbstverständlich das wirklich allerletzte Mal, weil ja kein Platz mehr – was sich im Nachhinein als Annahme mit breitem Interpretationsspielraum erweist.)
Mit diesen drei Schwächen lässt es sich meist unkompliziert leben, wenn a) mich das Namensgedächtnis nie verlassen wird, b) die Freunde tolerant und telegen sind und über eine narzisstische Aorta verfügen und c) meine Ausdauer zur Beantwortung der Frage nach Bedeutung nicht irgendwann flöten geht und in ein aggressiv resignierendes „deshalb“ mündet. Allen drei Lastern habe ich in den vergangenen Tagen freien Lauf gelassen. Inzwischen ist die Putzkolonne ins Aquarium eingezogen. Die zwei Welse Kobold und Dyson haben sich eingefunden und saugen seit zwei Tagen Staub. Und heute sind drei Garnelen am Start. Namen haben sie noch nicht. Vorschläge können allerdings gern bei mir eingereicht werden. Belohnung für den besten Vorschlag: zwei Kugeln Eis!! Der Dienstag stand ganz im Zeichen des Geburtstags. Meiner war aber noch nicht dran, sondern Muddys. Und da gab es Gäste, Kuchen und Geschenke. Am gleichen Tag spülte es mich auch in Mattes Tattoo-Laden. Der liebste Schrank, den ich kenne. Beeindruckend ist sein Können für mich allemal. Nicht zuletzt weil ich selbst nicht mal mit dem Stift gerade Linien ziehen kann. Er kann das zum Glück, ebenso wie er diesmal gezielt schiefe Striche zog. Trotz des derzeit engen Verhältnisses zu Bepanthen ist genug Zeit für Freunde. Gestern Abend ging es dann mit Christin und Manja ins Carlos, mit dabei: ich und somit Laster Nummer zwo. Lustiger als TV war es allemal. Es gab Gratiswein für Ladies und künstliches Romantikgeknister. Obendrauf auch ein Wiedersehen mit einer aus den Augen verlorenen Freundin. War ein feiner Abend mit Debatte über die Grenzen der Tätowierleidenschaft und mit nächtlicher Sonnenbrillensession. Dabei hat sich herausgestellt, dass Manja im richtigen Licht an Noeliam von Oasis erinnert – großartig. Ihr zwo, das muss alles immer wieder wiederholt werden. Bis dahin ermöglichen die Fotos ein rewind and play. Manchmal eröffnen die eigenen Schwächen also wirklich auch Vorteile.

28. Mai 2007

Falsche Fische – Smudo schwanger

Die arbeitsreiche Uniwoche vor Pfingsten ist vorbei, Referate sind gehalten und dem Herbert Grönemeyer erlegenen Teil meiner Familie wurde zum Auftaktkonzert in Leipzig inklusive Homey Clueso Obhut gewährt.

Nachdem es am Mittwoch hoch hinaus auf den Leipziger Uniriesen ging um mal zu schauen wo schon überall gewohnt (und dies Kloppomäßig auf Bildern analysiert und verewigt) wurde, fand am Donnerstagabend bei der Kristin gemeinsam mit Juli ein klassisch aufgeregter “MädCHenabend” mit special guest Heidi Klum statt. (die übrigens auch irgendwie hübscher ist, wenn man auf Stummmodus schaltet) Krissi: Musst mir unbedingt noch sagen wo es das Bruscetta-Gedöhns gibt und mich ins Salatrezept einweihen, ne?! Ja und nun steck ich in den Startlöchern einer unifreien Woche. Bisher zelebrier ich einen anhaltenden nächtlichen Romy Schneider Filmrausch. Fünf Tip-Top Filme sind geschaut und es folgt noch so manche großartige, bezaubernde Filmstunde. (Selbstverständlich Sissi ausgenommen, denn das ist mir trotz Besetzung noch immer unerträglich, wie auch der Frau Schneider damals selbst.) Was mich zur Zeit aber auch auf Trab hält, sind die vier neuen Erfurter Haustiere. Denn das Eckaquarium steht endlich mit allem Pipapo, das Wasser fließt und die ersten vier Fische schwimmen. (Und das mit Bauch unten! Irre.). Ich habe sie spontan “Die Fantastischen Vier” getauft. (Denn bis auf die Momente, in denen sie die Pflanzen zerrupfen, sind sie das auch – also fantastisch.) Bisher hat sich zugegebener Maßen das Verzauberungspotenzial von Fischen bei mir in Grenzen gehalten. Doch seit einigen Tagen stellt der “Fischseher” eine ernsthafte Konkurrenz zum “Fernseher” dar und morgens gilt der erste Gang nicht dem Bad sondern der Muss-ein-Fisch-den-Porzellan-Express-nehmen-Kontrolle. Dieser Zustand und die damit einhergehende Verlustangst des Haustiernachwuchses wird sich aber in der laufenden Urlaubswoche sicherlich noch normalisieren. Weit rauschwimmen können sie ja Gott sei Dank nicht. Bis Ende der Woche sollen sie stubenrein sein, bei Flosse schwimmen und Männchen machen. Zumindest habe ich mir das vorgenommen. Top, die Wette gilt. Immerhin zwei der vier sind schonmal schwanger: Smudo und Michi. In diesem Sinne: Kinder sind Zukunft.

24. Mai 2007

Hidden Track für den Mann in Budapest

Ich hab ihn – deinen “Stein der Weisen” (Denn wer gilt als weise, wenn nicht Studenten?!).

Konnte einen Bauarbeiter bezierzen und -quatschen, bis er mit mir ein besonders schönes Exemplar herausgesucht hat aus dem Trümmerhaufen. Ab jetzt wird also für immer ein bisschen alte Mensa dein sein.

22. Mai 2007

Thüringer Steine und Rostbratwürste der Erinnerung (oder umgekehrt?)

Heute war gefühlt der wärmste Tag dieses Jahres und so langsam treiben mich Pollenallergie und im Stillstand verharrende Seminarraumsluft zur Eiszeit-Sympathie. Denn die hat den nicht von der Hand zu weisenden Vorteil: Weihnachten ist weiß, nicht das übliche Matschgeschnodder. Aber ich drifte ab. Der letzte Eintrag ist ein paar Tage her und Schuld daran ist: der so genannte Unistress. Meist erstreckt der sich über einen nur kurzen Zeitraum von etwa drei Wochen und kommt dann aber mit seinen drei Freunden: Freizeitmangel, Trägheit und Kopfschmerz. So auch bei mir: Das Timing (wieder ganz auf meiner Seite) hat mir zum heutigen Dienstag gleich zwei Referate aufgebrummt, die aber nun auch gegessen sind. Verdaut werden, müssen später nur noch die Hausarbeiten. Vom Regen in die Traufe sozusagen. Trotz anhaltendem Zeitmangel hier ein kurzes chronologisches Update, was war, ist und sein wird.
Brunchen war ich an Himmelfahrt mit einem meiner vielen Ex-Mitbewohner. Der hier ist aber von allen der Größte. Sebastian ist 1,98m und der einzige, den ich kenne, der einen echten Marathon gelaufen ist. Großer: Die sieben Sekunden, die zur drei vorne fehlten, feuer ich das nächste Mal mit an. Endlich mal wieder gemeinsam einen Wein trinken war ich am Tag der Linkendemo (ist der in letzter Zeit nicht irgendwie immer?!) mit der Krissi, die mindestens so gut über Topfmodels lästern kann wie ich und mit Daniel, der mehr über Wurst weiß als wir alle zusammen, jaha! Apropos Wurst (was ja im nicht allzu weitesten Sinne auch Tier bedeutet): Zwischendurch war ich auch noch Zeuge, wie der Arbeitgeber meiner Schwester die Patenschaft für Gunda, die Giraffe übernommen hat. Genau genommen gehört meiner Schwester jetzt also eine Giraffe und somit quasi auch mir. Was mir auch noch gehört, ist die Erinnerung an die wunderbarste Wg, in der ich nicht Zwischenmieterin war. Denn vergangene Woche hab ich endlich Anja mal wiedergesehen. Irre, dass die Wohnung jetzt leersteht. Leer war allerdings in den letzten Tagen keineswegs der Grill. Von einer Grillparty zur nächsten geschleppt, ist mein Bedarf für mindestens ´Trölf, Blumenkohl´ Tage gedeckt. Und man sagt sich auch immer wieder: Fisch könnte man auch mal draufschmeißen – “Is(s) gesünda, ne?!” – “Ja, schon, aber wir sind halt Thüringer und somit ist die Wurst erste Bürgerpflicht.” Ich für meinen Teil, habe seit wenigen Tagen endlich wieder ein eigenes Rad, denn meine Schwester hat nicht nur ne Giraffe, sondern auch zwei Räder. Und eins gehört nun mir. Eingefahren ist es und so allmählich wechsle ich die Perspektive und fluche im Auto nicht mehr über diese halben Verkehrsteilnehmer.
Verkehrsteilnehmer der buchstäblich gehobenen Art, bin ich Anfang Juni, wenn es für zwei Tage in die zukünftige Lebensabschnittsheimat Köln geht. Endlich wieder fliegen – fantastisch. Bis dahin will ich aber für den guten Thomas, der derzeit in Budapest weilt und mir sein Zimmer hinterlässt, eine Mission erfüllen: einen Stein vom Seminargebäude mopsen oder wahlweise charmant entwenden – als Erinnerung und hmpf, Geldanlage?! Thomas: ich bin dran an der Sache.
In diesem Sinne.
Ich werf prinzipiell nicht den ersten Stein, das das mal klar ist.
Bis die Tage, ich bin raus.

9. Mai 2007

Von großen beschützenden Brüdern und kleinen schönen Schwestern

Es gibt nicht viele Wochenenden, an denen alles stimmt. Vergangenes war eines der Wenigen.

Relativ kurzfristig bin ich nach Berlin gefahren um dort mal nach dem Rechten und Linken zu schauen und um mir endlich einmal das viel umschwärmte und bestürzender Weise nicht überschätzte Potsdam vom tollsten Potsdamstadtführer der Welt zeigen zu lassen. Nach der Ankunft in Berlin, hieß es erstmal Hotel suchen, welches in diesem Falle „Ostel“ (knicker knacker, Kalauer) hieß, da es hier und da mit DDR-Überbleibseln eingerichtet war. Und man sah ihm das von außen schon an. Nach dem ersten Schock gings dann besonnen (weil Sonne am Himmel) in die Innenstadt, gucken ob da noch alles steht – das tat es dann auch. Zumindest fast, bis auf den Ballast der Republik. (Als ich den so sah, kam mir irgendwie der Gedanke an die Leipziger Uni.) Nachdem ich mich von der andauernden Existenz der eingängigen Berliner Gebäude überzeugt hatte, konnte ich nicht anders und musste bei dem Wetter in den Zoo. Wohl wieder so `n Mädchending. Habe in Berlin also Knut und den Schweiger Till gesehn – beide im gewissen Sinne für ihr Süßsein bekannt. Dem einen wie dem anderen eilt aber ehrlich gesagt ein überzogener Ruf voraus. Solche Menschengratins, ähm -aufläufe wie bei Knut, gibt’s wohl sonst nur bei der Maueröffnung, einen Tokio Hotel Konzert oder beim Billy-Gratistag im Hause IKEA. Dabei sind die großen Eisbären mindestens genauso süß, ebenso wie die schwimmenden, Händchenhaltenden oder Nichtstuenden Pinguine, gähnende Nilpferde und spielende Robben.

robben

(Krissi, bei den Pinguinen musste ich immerzu an dich denken. Weil die ja so einen liebenswerten Gang haben.) Aber die Menschen sind ja komisch. Und ich mit ihnen. Als Beispiel: hier eine bildliche Orientierung, wie in Berlin scheinbar S-Bahn gefahren wird. Da ist nix mit Buch lesen, menschelnd den Kopf an Nachbars Schulter schmiegen oder mit rotem Kopf schwarzfahren. Hier wird gepflegt die Familienvideosammlung ergänzt.
Nun am Abend gings dann mit Kay to „se“ place to be in Berlin – ans Kottbusser Tor. Dort werden Satellitenschüsseln noch hochgehangen und Mülleimer abgeschlagen. Besonders beeindruckend ist die dort zu bestaunende Einparkpraxis. Dort gibt es sowas wie „schräg geradeaus“ und „quer rückwärts“. Da fragt man sich, wozu man all die Fahrstunden hatte. Wäre das Kottbusser Tor der Nabel der Welt: Es gäbe keine Bücher, die das mangelnde Einparkvermögen von Frauen thematisierten. Jedenfalls fand dort eine Lesung von Kirsten Fuchs statt, deren Texte kurz genug für Klolektüre und gleichzeitig auch passend für Straßenbahnfahrten sind. (Sofern man sich nicht in Berlin befindet und zum Fenster hinausfilmen muss.) Amüsant sind sie in jedem Fall. Nachdem ich am darauf folgenden Morgen den nächtlichen Schock des falschen Schlüssels für das inzwischen sehr verhasste „Ostel“ überwunden hatte, führte mich mein Weg in die Stadt, wo die Promis zu Hause sind. Dort angekommen, gabs so viel zu sehen, dass ich schämend gestehen muss, mir nicht alles gemerkt zu haben.

blick über potsdam

Da war die aussichtsreiche „Krone von Potsdam“, das smarte neue Theater, die Orangerie und das Holländische Viertel in dem es das, in meinen persönlichen Charts, von Null auf Eins eingestiegene Mädchenbier ever gibt: Kirschbier.

holländisches viertel

Und natürlich war da das beeindruckende Schloss Sanssouci, welches mich gefühlte Drölfhundert Mal hat sagen lassen „Oh wie schön ist das denn“. Großartig waren die Kartoffeln für den Fritz. Hätte ich um diesen Brauch gewusst – in meiner Tasche wäre noch Platz für ein paar Festkochende gewesen.

knollen fürn fritz

(Nun ja, nächstes Mal.) Und Märchenbäume habe ich gesehen, deren Wurzelknubbel zur Erde wieder herauskamen. Zufrieden und beeindruckt saßen wir am Abend auf der Freundschaftsinsel, wo die Vögel noch (leider wortwörtlich) auf Kameras kacken. Und nach dem, es faustdick hinter den Ohren habenden, roten Luder fuhr am späten Abend der Zug zurück nach Leipzig. Was mir zu sagen bleibt, ist ein riesengroßes Dankeschön an den smarten Reiseführer, der mir seine Stadt mehr als schmackhaft gemacht hat, nicht zuletzt weil seitdem das “mit dem Boot bei Aldi Anlegen” auf meiner Lebensvorhaben-Liste steht.
Zum Schluss noch die Belohnung für alle die den versteckten Fehler investigativ aufgedeckt haben:

Hier zwo Bilder vom echten Knut.
Im Übrigen sei erwähnt, dass dieses Wochenende seine eigene Bildergalerie verdient hat. Noch ein paar Bilder mehr gibts also unter “Gastspiele”.

5. Mai 2007

“Ich danke der Academy…

…fürs Erkennen von Talent”. Seit gestern Abend hat der Film, dessen Größe bislang hierzulande noch unentdeckt blieb, eben genau das bekommen, was er verdient- Anerkennung für “Vier Minuten”. Und das Schöne: der hat so viel Format, dass er durch nun eventuell steigende Bekanntheit an Anziehungskraft und Beeindruckungsvermögen nicht einbüßt. Hannah Herzsprung (zwar für einen anderen Film, aber mit konstant beeindruckender Leistung), sowieso schon Heldin hats ebenso verdient, wie Familie Bleibtreu. (Denn die schien gestern Abend bewegend kollektiv auf ganzer Linie zu gewinnen und die Lola nach Hause zu holen.)
Und ein schöner Nachleger: Der “Muss-ich-unbedingt-im-Leben-noch-begegnen-Herr” Bleibtreu legt im Kino-Herbst selbst nach mit großartigem Schauspiel und mindestens genauso gern gesehenem, heratswillig machendem Verzweiflungsblick.
Heute ist die Welt in Ordnung. Also: genießen den Tag.

2. Mai 2007

“Erst in die Hölle und dann zu IKEA”

Vorbei isses, das lange Wochenende und mit ihm der Frühling im Sommerpelz. (Jetzt ist der Frühling sozusagen nackt.) Genau deshalb habe ich die Tage aber weitgehend sinnvoll genutzt: Pigmente gereizt und gemäß dem Motto “Nur die Harten kommen in den Garten” meinen Heuschnupfen in seiner vollendetsten Form zelebriert. Bewaffnet mit Musik, Decke und Fahrrad ging es zum Stotternheimer See und nach Hohenfelden.  Da ich bekanntlich eine Vertreterin des Schnellfrierertums bin, hatte ich an den kühleren Tagen (ach wie schnell man wetterverwöhnt ist) eine Plan B: Statt in schickes aber Bindehautfeindliches Heuschnupfenhöllen – Naturgebiet vorzudringen, gings ins Einrichtungshaus. Denn für meinen Umzug Ende August (man kann nie früh genug damit beginnen – wohl eine Mädchenkrankheit) brauche ich noch so Einiges. Abgesehen vom Pflichtanteil Nippes, Gedöhns und Krimskrams, galt es in erster Linie einen Schreibtisch und einen Kleiderschrank zu besorgen. Beides möglichst günstig (typisch Student), bestenfalls recht leicht (typisch Umzugserfahrene) und trotzdem schick/ individuell (typisch Mädchen). Und ich bin wirklich fündig geworden zwischen Fjus und Billy. Und das Faszinierende an allem: das Zusammenbauen ging, trotz böser Vorahnung von IKEA selbst, richtig schnell. Und diesmal sind auch die Fingernägel drangeblieben. Der Vorhang heißt übringens Katrin und ist (danke, danke, danke) von der Muddy höchstpersönlich und aufopferungsvoll genäht. Und weil der Tisch sicher Minderwertigkeitskomplexe neben einem derart selbstbewussten Schrank bekommen hätte, erstrahlen jetzt beide im Partnerlook. Für den Umzug bin ich somit allmählich gerüstet. Das eigene Bett kommt dann später dazu. Gut Ding will schließlich Weile haben. Zum Schluss noch die Demonstration des amtlich anerkannten Kriteriums zum Messen der WG-Qualität: das Waffelnbacken. Die habe ich nämlich heut von Heiko bekommen. Und das obwohl ich die wenigsten Striche auf der WG-Hausarbeits-Fleiß-Liste habe. Nicht schlecht, wa?!