24. August 2007

Eilmeldung: Köln ab morgen um eine Sehenswürdigkeit reicher

Leutz, es is soweit. Der Sprinter ist schweißtreibend bestückt mit Hab und Gut. Und nachdem es diese Woche noch herzerwärmende Abschiede mit Manja und Christin und auch der Franzi gab(ausführlicher Bericht folgt), geht es morgen zurück auf Los (frei nach Monopoly) und tief in den Wehestehehen (frei nach Grönemeyer) nach Köln. Mit dabei seid ihr alle, weil drin im Herz. Die kommenden Tage werden sicher aufregend und sobald die Kartons entleert sind, füllt sich die Page mit ersten Berichten aus meiner kleinen Nomadenwelt.
hug ya

21. August 2007

Kreuzfahrt auf der MS Nogger Choc

Frisch gepimpt vom Leipziger Kreuzfahrtsonntag, gilt es nun very important things zu berichten. Denn es ging nicht nur musikalisch, dank DJ Pittelkow und seinem Best of TAKE THAT – Album, heiß her. Besäße der Durchschnittswagen nach oben keine Grenzen, es hätte nebst Standing-Ovations auch Stage Diving in Extase gegeben. An dieser Stelle soll überhaupt einmal das liebevoll vollzogene Innendesign im Charakterauto vom Cabdriver Erwähnung finden. (Hiermit getan.) Da sich überall im Lande schon das hartnäckig bestehende Gerücht streute, der Himmel würde Punkt 14 Uhr aufreißen, heuerten Capri-Krissi, BumBumEis-Sebastian und Flutschfinger-Cinta auf der MS Nogger Chock an. Schon die Aussicht aufs Wasser mutete derart romanddisch an, dass allen Passagieren Pippi in die sonnenbebrillten Augen stieg. Schnell waren die Rollen verteilt und Plätze besetzt. Während Sebastian den John Maynard gab um anschließend mit einem Bizeps, wie ihn Ralf Möller und Popeye addiert nie hatten, zu glänzen, galt es für die Meedchen konstant schön auszusehen und dem Wort Diva eine Skalaerweiterung nach oben abzuringen. Auf hoher Copudener See ereilte die drei dann auch jenes Szenario, wie es nicht einmal Hollywood- drehbuchautoren drehbuchen könnten. Nicht nur das Stechmückeninferno forderte Nerven, Blut und Tribut, auch die Vorfahrtsregeln auf Gewässern wurden der MS Nogger Choc zum so genannten Verhängnis. Überdies machte der gesamten Besatzung das naheliegende AKW in Kombination mit akuter Seekrankheit in Sachen Gesichtsmotorik zu schaffen. Die Summe der Gegebenheiten ließ nur noch einen, die Stimmung und Gesundheit rettenden, Landgang als Lösung zu. Kaum festen Boden unter den Füßen wissend, callte die Crew den heiß vermissten Matrosen Steiner. Möglich machte das eine selbstlose Handyakkuorganspende. Nach exquisiter Befüllung hungriger Mägen, promilliger Bespaßung trockener Gaumen und aufrechter Beteuerung eines Revivals ging es in die Kojen mit Blick auf den bewölkten Nachthimmel. Auf ebendiesem standen, wie schon am Tage, in Naddelgebissweißen Buchstaben die Namen der versammelten und im Geiste mit am Start gewesenen Baywatch-Crew. Folgendes Bild soll diesem Tag Respekt zollen.
Untern Strich bleibt zu saachen: Auch ich fand diesen Tag sehr bedeutend. Ich saache: schöner hätt es nicht sein können, saach ich. Und lasst euch gesaacht sein: das wird wiederholt. Mit den Worten vom Macker of Words Uhlo gesprochen: “Nur wer sich siezt kann sich später auch duzen!” Und da saach ich mal: Euch duzen zu dürfen, ist mir ein Anliegen, Fest und Bedürfnis, saach ich.

15. August 2007

half the world away_

_ das war der gute Sebastian bis vor Kurzem. Jetzt aber steht er wieder auf deutschem Boden und das ist schön so. (Die Ironie: Es gibt ja keine Steigerung von “Nicht sehen”. Also egal ob Hamburg/Leipzig/Erfurt oder Südamerika) Insofern ist Mr.P. aus Argentinien zwar zurück, aber irgendwie fühlt es sich bald an, als wären plötzlich alle Leute auf einem anderen Kontinent. Oder ich allein dort – je nach Sichtweise. Ihr merkt – i´m bemused. Wird Zeit, dass das Arbeiten beginnt.
Wie ihr lest: magma ist wieder online. Die Geschichte, was warum dazu führte, dass die Seite aus den Angeln gehoben wurde, sei an dieser Stelle unerzählt. In jedem Fall kämen darin die Worte “Updatemuffel”, “Carsten” und “Eisgutschein” vor. Jetzt ist aber alles wieder gut, weil online. Umso mehr erwarte ich von den Nachfragern “Ey wo isn deine Seite abgeblieben?” Interaktion im WIRTschaft_guestbook oder sonstwo.. Sonst wird das nämlich wieder abgeschafft..
Wo wir gerade bei “half the world away” waren – das ist nicht nur das Stück, welches meinen Nachbarn derzeit gitarrenspielender Weise akustische Hochdruckgebiete beschert, sondern das passt auch zum Umzug ans andere Ende der Welt Deutschlands. Kartons stapeln sich allmählich, der Umzugswagen ist bestellt.. Ich werde zumindest mein Bestes geben, nicht länger, wie im vergangenen Jahr in Ddorf, Berlin und L.E. den WG-Mitgliedern beim Leben zuzusehen, weil es sich sowieso nicht lohnte, sich nackt zu machen und mit reinzustürzen in den See, den sie Alltag nannten. Diesmal nehme ich also wieder meine Heringe mit und schlage sie erneut in unerforschten, fremdelnden Boden. Aber dann auch bittschön für mehr als vier Monate. Jaha.. Nachdem ich neulich bei der Familie in Dresden genauer: Freital war, heißt es am Sonntag dann in L.E. “Hallo zurück” und quasi zeitgleich “Ich bin dann mal weg”. Die Freude auf den Tag und die anschließende Nacht im Hansener Abschiedskomiteeauffanglager ist jedenfalls auf meiner Seite.
Ciao
eure Siola
(ne, Sebastian? so is gut_)

2. August 2007

Gitarrendaumen

Gitarrenbreak seit ich mir den Daumen beim Möhrenraspeln angesägt habe. Um die Griffe nicht gleich wieder zu verlernen, muss das Blackdrum herhalten. Obendrein: zur Verbesserung meiner Ausdauer – ein Puzzleprojekt. 1000 Teile: 999 Teile blau (Meer und Himmel). Ein Traum. Am Wochenende steht erst einmal ein Ausflug nach Dresden auf dem Plan, Cousinchen entertainen. Und bald gibts ein “Hello” in Leipzig – mit Mr. P, dem Weltenbummler und der Krissi. Last time before cologne starts…