20. September 2007

Wirklich wahr_

_ich bin auserwählt..

schreibt das Internet.. für Gewinne, sagenhafte sogar, die mich reich machen (an Goldbarren) dabei genügt der Reichtum, den ich in 22 Jahren angehäuft habe. Wissen die Herren Internets und Frauen Spams nicht. Ich aber. Ihr seids.

there are songs that never should be written,
there are words that never should be said,
there s nothing i can do about it

cause the words are always in my head.

Es ergeht mir GROSSartig. Euch: Selbiges!

Moi

16. September 2007

first weeks – wild wild west

Liebe alle. Es is Sonntag. Und der Tag hält buchstäblich Wort. Doch: Rewind.

Zunächst danke für alle Karten, Anrufe und Nachrichten, die am 6. ankamen. Reingefeiert habe ich mit Paula und einem sagenhaften PlastIKkuchen. Geburtstag wurde dann, hin- und hergerissen in Köln, Ddorf und Erfurt gefeiert. Mit Manja stand ich dann am Freitag trotz sich in die Kleidung fressender Kälte, auf dem Petersberg um aufs Neue dem Clueso und einem 70 Idealisten starken Orchester zu lauschen.

Das wurde zwar eng auf der Bühne aber groß in der Wirkung. Dank Vitamin B hatten wir dann auch Deluxe-Plätze. Und auch wenns kalt war: warm wurde es ums Heimatherz dann doch.

Sonntag Abend rief Köln und ich ritt mit einem weiteren Erfurter in den Sonnenuntergang gen Westen. Die Woche, die folgte war stressig aber ganz nach meinem Geschmack. Montag Abend ging es zur Lesung vom Cheffe nach Cologne mit anschließendem Kneipenausklang. Und Mittwoch war Sendung in Köln. Da Herr Karasek auch in der letzten Sendung meiner Praktikumszeit zu Gast war, wollt ich das Volontariat auch ganz gern wieder so eröffnen. Was folgte: wieder ein gemütlicher Ausklang mit trois Kölsch (Smells like Bieraffinität). Nachdem die Arbeitswoche vorbei war, stand für den gestrigen Tag genau das auf dem Plan, was jeder gern tut, kurz nach Umzügen (oder wenn man ein Mädchen mit Schwäche für Duftkerzen ist): IKEA rief. Und ich eilte gemeinsam mit Sebastian hin. Mit äußerster Jogi-Löw-Disziplin schoben wir uns an all den Ikea-Tagesausflug-Familien und verlockenden Sonderangeboten vorbei. Zurück daheim: spielten Sebastian und Mikael erst einmal miteinander bis Mikael nicht mehr allzu zerstreut dreinblickte. Der Abend endete dann am Rhein mit…a) Alt, b) Milch c) Kölsch (bitte ankreuzen). Heute habe ich dann geputzt, gebügelt, gesaugt und gewaschen. Denn das im Frühjahr zu tun, wäre ja Mainstreem. Und deshalb gibts diesmal auch ein paar Eindrücke aus der strahlenden WG:

Meine Pinnwand, die Gitarre und ihr Parkplatz, the kitchendeko, entzückende Bücherrücken, das angrenzende Balkonienland (gehört noch zur EU) und Nachteule Monsieur Lehhomme.

So, jetzt wisst ihr alles. Hoffe, euch ergeht es gut. Carsten und Kathi_ einen wunderschicken Urlaub far away. Ihr anderen: seid froh, dass ihr keine Nachbarn habt, die den gesamten Sonntag mit 110 db dieses komische Lied von “Sänger” Ben und Frauchen hören.

Einen besinnlichen (die ersten Lebkuchen stehen auf dem Tisch) Abend.

Zugabe I: smartes Bild übers: Über sich hinauswachsen.

Zugabe II: geht an die zwei Menschen in Leipzig und Hamburgo: der Beweis: Flutschfinger, BumBum und das totgeglaubte: Nogger. Gründe, irgendwann hier anzutanzen, wa?!

5. September 2007

Vom Starten und Landen, Kühen und Indien_

Hallo alle,

Die ersten drei Tage im Dasein als Volontärin sind fast rum und ich wage aus voller Überzeugung und sicher auch aus Übermut zu behaupten, dass es sich anfühlt, als wäre ich nicht weggewesen. In der haf-Redaktion fühle ich mich so gut aufgehoben wie, hmpf, eine Kuh in Indien. Und nichts lässt mich zweifeln, dass ich im Januar 2009 erneut einen Umzug verfluchen werde. Auch Paula, la Mitbewohnerin, ist kategorisch zwischen sehr gut und sehr gut mit Bienchen, Sternchen und I-Punkt einzuordnen.

Hope, you´re well. That´s all for today. hug.

2. September 2007

Ode an die Freunde

“Vom Versuch, das mit Würde zu schaffen…” Eine Woche bin ich jetzt in Köln. Im Pass steht Nippes, mein Name auf Klingelschild und Briefkasten ganz offiziell gedruckt.

Hab und Gut ist vom Sprinter ins neue Zimmer geräumt. Herr Lehmann hat den Umzug fast komplett verpennt und dreht seine Runden als wär alles beim Alten. Und auch ich hab die ersten Tage hier verbracht, als sei ich Tourist. Schokoladenmuseum, Radtour am Rhein, Seilbahn fahren, Dom kiecken, Kölsch trinken und Schifffahrt machen (inklusive Hals verrenken dank Wind). Gleichzeitig gab es immer wieder bürokratische Wartezeiten auf dem Meldeamt und für das Jahresabo.

Und je mehr ich mir meine ganz persönlich Infrastruktur aufbaue (Wo gibts Nahrung, schnatternde Geldautomaten, einen Tierarzt für den Notfall?, etc) , desto vorstellbarer wird die Zeit hier. Auch der latent vorhandene Urinduft in der Kölner Luft fällt kaum noch auf. Und morgen geht die Arbeit los. So auch für ein paar von euch – frisch umgezogen. The same story. Alles eingepackt und mitgenommen, abgestellt und arrangiert. Nur eins fehlt, obwohl gar nicht vergessen… ihr.

“Noch 200 meter und jetzt geht der Fallschirm auf…löschen und spul zurück.” Denk an alle meine kleinen Klöße, die heut im Hals ne Party machen und das Herz beschweren – Gruß nach Erfurt, L.E., München, Stuttgart, an die Landungsbrücken, nach Berlin und Potsdam, Coburg, Dresden et Frankfurt, WIEN und JENA (Ergänzung der One-Woman-Redaktion). Auf dass die Welt ein Dorf sei.