23. Oktober 2007

Tischtennis im Ersten

Lehmann dreht noch einmal seine Runden. Morgen Abend geht der Flieger. Mit der Flugangst wurde vereinbart, dass die hier bleibt. Denn am Sonntag brauch ich die auch nicht. Hamster und Laptop ebenso. Morgen nochmal redaktionelles Tischtennis als Nervositätsdämpfer im Keller.

Euch eine schöne Restwoche. Und: schaut morgen 21.45Uhr ARD oder spielt Tischtennis – beides gut.

P.S. An den Wiener: Gratulation zur Glimm-Enthaltsamkeit.

22. Oktober 2007

Die Wahrheit, meine

Kölner Alltagsabriss: Es wird Zeit – Mittwoch gehts ins Erste. Tohuwabohu gab es im Vorfeld mehr als genug. Alles rotiert. Und übermorgen wird kollektiv in die Hauptstadt geflogen. Ein liebenswerter Mix aus Nervosität und Klassenfahrtsvorfreude liegt in der ausschließlich in Temperaturhinsicht kalten Redaktionsraumluft. After celebrating in Berlin: it´s L.E. time with the woman ablösing the News-Anchor-Woman called Slomka. (Yes, my English is getting very much – ausgesprochen british, means how written – better, i know)

Apropos: aqui ein paar Bilder, von wärmeren Zeiten: Der Rhein und die Paula [v.r.] und Steinwurf.

Et une hidden track für die, die es wollen – zusammenhangsloser so genannter Stuff:

 

 

Sieh doch einfach nur auf die Straße, bitte. Derart unentspannt starrte ich noch nie auf den Seitenstreifen. Fährt man drüber, macht er warnende Geräusche. Tagelanges Warten um die Phantasie mit der Realität, Erinnerungen mit aktuellen Bildern abzugleichen. Und dann sehe ich doch nur auf die Bäume am Rande der Felder, vom Nebel eingehüllt. Meine Logik ebenso. Damit nicht genug. Nach dem Abend, an dem die Band spielte, die zu hören ich mir neuerdings verbiete, frage ich nicht. Auch nicht nach dem Stand der Hausarbeit, dem Erfolg der Premiere. Mein Interesse daran verschweige ich. Täusche vor, es vergessen oder [-ein Hohn] gar nicht zugehört zu haben. Mein Interesse: keines zu haben. Das gelingt mir, zugegeben, nur kläglich. Und erneut ertappe ich mich beim Versuch, Augenblicke festzuhalten, deren Vergänglichkeit doch gerade ihren Glanz ausmacht. Als sähe ich durchs Okular das Bild, auf dessen Suche mancher im Leben scheitert. Ich habs gefunden. Will es [-wie naiv] halten, drücke den Auslöser. Und dennoch bleibt das Polaroid weiß. Keine Farben, Konturen, Hoffnung; weder Licht noch Schatten. Aber die Gewissheit, es gesehen zu haben und nicht halten zu können, zermürbt mich. Wo endet es, wenn ich an schlechten Tagen schon Buchstaben ausspare, die für dich reserviert sind? Überall Lücken – im Wort und Kopf. Das macht es nicht verständlicher.

 

Da ich um die Anstrengung dieser Tage weiß und mir meiner fehlenden Ressourcen, sie unversehrt zu überstehen, bewusst bin [dank Erfahrung], versuche ich das Ganze zu verkürzen; lese in Büchern nur das letzte Kapitel; höre Lieder, die überlebt haben; sehe Filme, die an das Durchhalten appellieren. All das: nur um am Ende zu merken, dass jedes Gefühl abgeholt werden will und kein Ausweichen akzeptiert.

“Diese Obsession, Sätze zu tippen.” Frisch, Max

Wer der Ansicht erliegt, seinen Senf aufs Brot schmieren zu wollen: Brot heißt WIRtschaft.

There s nothing left to write.

14. Oktober 2007

postcard of a painting

Nachleger für die Wortrudimente, die euch – bad case – nichts und für mich alles sagen. Hier erwünschter Bildnachweis: the place, view out of the bulli, counting the seitenstreifen_

Zwischen den WG-Welten: paula and bottle (v.r.), nACHTtischromanTIK, scattered polaroids and sprinkled words_

TATsachen auf dem Tisch: uno, dos, tres, [mypicref=586]

Frauen bei der Männerarbeit: Garderobe anbohren. Material, Generalprobe, stolzerfüllendes Ergebnis, nächster Plan: ein Schuhregal_

Ein Teufelskreis_ I´d like to wait to see how things turn out.

that´s it for the moment_


10. Oktober 2007

Eckdaten

Papierwürfel bei Nacht, Gleichklang, das größte Riesenrad Europas, Kratzen im Hals, unter den Füßen kein Boden, Wal-Nachrichten in der Küche, mehr als fünf Stunden zu 6. im Bulli, Dreh und Angelpunkt auf der Couch neben mir, 18 km Stau, Espresso im Keller, atemberaubte Lungenflügel, Radfahren im Nebel,

Schuhpyramide, zehn Minuten sind die Stunde des kleinen Mannes, in Abwesenheit werde ich dich gar nie los, Rauch schneidet die Luft aus Liebe zum unverzichtbaren Detail, Dummheit, Armbänder aus Baumholz, ein Heer von leeren Pfandflaschen im Vorratsschrank, viertel vor, beim Spätverkauf brennt noch Licht, hol sie von draußen rein ins Warme_ sonst überlebt sie diese Nacht nicht, großartige Musik auf diesem Weg, Mittags zur Geissel, einmal Nürnberg und zurück, acht Hasen und ein Eichhörnchen, wird dieser Stuhl besessen_ so bin ich es ebenso und nicht in der Lage_mich zu konzentrieren,

Mangel an Schlaf und Fachkräften, habe ich dir das jetzt ernsthaft zum zweiten Mal erzählt?, die Sonne im Rückspiegel, Surprice Ice, mit Transportern versetze Bäume, vielleicht haben wir dich da überfordert_ hello Magengrube, jetzt geht der Fallschirm auf, leben im Zitat, die grüne Kugel rollt_auch wenn sie hier und da aneckt, löschen und spul zurück.

2. Oktober 2007

Liebe alle – kurz und [links]bündig

la cinta:

hat zum ersten Mal im Leben einen Fahrradschlauch im Regen gewechselt, bekommt ein Geschwisterchenbabyboo (the sixth), kann morgen ausschlafen, fährt am Wochenende in die Heimat, ist mit Paula stolzwiebollige Besitzerin von”maximo park”-Konzerttickets, geht morgen zum 1.Mal zu einem Basketballspiel der 2.Liga in Düsseldorf, fliegt bald wieder quer durch deutschen Luftraum, ist in nur 4 1/2 Wochen Kölsch-trinkfest geworden, verfügt nach Auskunft ihrer Sprecherziehungslehrerin über ein gutes Gehör, ergeht es gut.

Euch das Beste. me_