30. November 2007

Herr Wiebusch, wo ist die Biegung des Flusses?

Gestern war ein Tag wie jeder andere. Gleiches gilt für den Tag davor. Ganz normale Tage mit Arbeit und auswärts bestelltem Essen, mit Musik und Müdigkeit. Im Prinzip ging die Sonne auf wie immer. Nur konnte das keiner (=moi) sehen, weil Wolken Hochsaison haben. Ich greife nur und kann nicht begreifen.

Inzwischen leuchten alle Nachbarn im Viertel um die Wette. Lauter Lichterscheiß, der ja nun auch mal gar nichts aussagt über das Glück dahinter. Denen mit den hellsten Lichterketten geht’s wahrscheinlich am Schlechtesten. Mag eine Übersprungshandlung sein, oder der Versuch, den Ausgleich zu schaffen. Ausgleichend auch mein letzter Lotto-Schein. Drei Richtige. Und so viel, was falsch lief. Hohn. Morgen wird nicht getippt. Zuviel Geld, das ich nicht brauche. Das sind ganz andere Dinge. Und deshalb kaufe ich morgen die hellste Lichterkette Nordrhein-Westfalens.

“Da muss viel mehr Weisheit in mich rein,
ich weiß genau dein Herz ist gut
und weiß ganz genau meins wird zu Stein”

26. November 2007

postcards of quotations_

collection of new wallpapers:

first,second,third,fourth,fifth,sixth.

the end.

25. November 2007

then comes the evening that makes life worth living_

Kalte Füße, auch wegen des Wetters. Anekdote am Rande: Neulich, am Morgen nachdem der Kater seinen Besuch angekündigt hatte, wurde ich beim Kauf von Kopfschmerztabletten in der Apotheke gefragt ob ich schon das 14.Lebensjahr erreicht habe. [no comment] Für drei Tage kam a bit home hierher. Deshalb der Gang zu promi(ll)nenten Orten, ein Besuch im Theater und lange Wege am Rhein.

Was sich aufdrängt wenn wochenlang Musik den Kopf stützt- die Frage nach Musiktiteln, die den Himmel erhellen und den Mond verdunkeln.

the best_ take me to the bonuslevel cause i need an extra life_ Wenn alle Stricke reißen, kann man sich nicht mal mehr aufhängen_ Finger weg von meiner Paranoia_ meat is murder_ Eine sonnige Nacht

the rest_ the question is: what is the question_ sonnenbank-flavour

Ergänzungen? – Gern.

10. November 2007

“Die Insecuritate hat meinen zuversichtlichen Bruder erschossen”_

Kalt und windig ist es geworden. – Und schon ist der Einstieg dahin – weder originell noch spannend, mit dem Wetter zu beginnen. Das geht in letzter Zeit öfter so. Immer wenn es nichts zu sagen gibt oder wenn es über alle Maßen Bedeutendes zu kommunizieren gilt und nur die Worte fehlen, kommt das Wetter in den Sinn. Habe neulich Nacht einen Hasen im Park gesehen. Höre anhaltend merk-würdige Musik, arbeite zuviel um in der Woche Brot zu kaufen und zu wenig um der Gegenwart zu entgehen. Dass mehr kaputt gehen kann wenn man es mit Selbstschutz versucht, hab ich gelernt, als mein geöffneter Schirm gestern vom Wind gebrochen wurde. Fortan also mit Regen auf der Stirn.

Die vergangene Sendung bewies die Vereinbarkeit von Qualität und Quote. Gruß an die, die sich nur für das Zweite entschieden haben. Vergangene Woche Mexikaner, gestern Afghane – scheiß auf Eisbein. Manche wünschen sich schon jetzt Schnee – wenn schon ein Wettereinstieg, dann wenigstens eine gepflegte Klammer. – Ich bin da noch unschlüssig. Der Wind passt ganz gut. Ein guter Freund meinte mal, das macht die Müllentsorgung leicht – Hand mit Tüte zum Fenster raushalten und loslassen. – Ans Herz gelegt, sei euch diese Option aus ökologisch-moralischen Gründen nicht.

Vielmehr bleibt Folgendes unterm Strich:

„warum wollt ihr immer glauben, was euch gefällt, und im Grunde glaubt man ja bloß, man könne die Wahrheit ändern, indem man nicht darüber lacht.“

5. November 2007

Schaubefehl_

Allen Freunden der gepflegten Wurst, sei hiermit ein kleiner aber sehr feiner Film eines guten Freundes ans TV-Konsumenten-Herz gelegt:

Wann? In der Nacht auf Donnerstag, 0:25 Uhr (Also kurz nachdem ihr “hart aber fair” geschaut habt, wie immer.)

Wo? MDR

Warum? Darum und weil es hochbildend und -sehenswert ist.

Ankiecken, wa – sonst jibbet Probleme mit mir!

3. November 2007

Fight my liar – full of broken thoughts I cannot repair

Eineinhalb Wochen vergangen – le summary:

Köln/Berlin: Wieder einmal geflogen und festgestellt: daran gewöhne ich mich nie so ganz. Zugfahren ist nicht fliegen. Wohlbehagen vorgeben ist nicht gleich wohlfühlen. 20 Stunden in Berlin, davon 150 Minuten Schlaf. Zu viel Aufregung für mein Befinden und etwas Stolz, der nicht mir gebührt.

L.E.: Korrektiv durch den Zeitsprung zurück.

Der Rückspiegel war kaputt, Frau Kuttner kann es noch immer. Eine Blamage für die Kernerisierung, Beckmanntismus und Pilawatum in der Fernsehlandschaft. Aber es gibt Kinder, denen hat man gesagt, dass die Herdplatte heiß ist und trotzdem halten sie die Hand drauf. Rüsten für das kalte Klima, dabei einen Nerzaal gerettet. Kräfte getankt, mal wieder den Kopf gehoben, die schönste Postkarte der Welt entdeckt. Das, was von der Uni blieb:

Lachklammern wiedergefunden, dank an Frau Hansen. Zurück auf Los [ohne 4000 Mark].

Köln/Ddorf: Back again. Wieder dieser beeindruckte Stolz, der doch beflügeln sollte. Arbeiten, zwischendurch die Kelle in der Hand. Was war da nochmal, was den Muskel so schwer macht? Ach ja. Back to basic. Come on baby fight my liar. Cash schon am Tag zu hören – dazu gehört schon Einiges meinerseits und Nichts von nebenan. An Feiertagen gibt es meist wenig zu feiern und das kommt mir entgegen.

Hier und Jetzt: Wochenende steht gegenüber und wartet auf mit langer Liste: Wäschekorb, Übungen, Alt und leerem Kühlschrank. Euch eine Fülle an Erfüllung. la cinta.