25. Januar 2008

Jetzt geht der Fallschirm auf_

Soho, der Magen wird gesund. Und deshalb wurde gestern wieder das Los der Kranken – die Langeweile – gegen das Los der Arbeitenden – den Stress – getauscht. Und am Abend wurde zu einer Geburtstagsfeier eines Freundes geladen. Der Charming Bär bekam Feinkostprodukte und ich thailändisches Essen plus Becks. (Denn Kölsch aus hellen Flaschen ist mir unheimlich.) Was den Abend ganz smart machte: es waren Leute aus dem HaF-Nest geladen und aus dem Hause RTL. Kurzum: ein sehr guter Abend dank dem Mann “Mitte 30″. Und jetzt wird gepackt. Denn dieses Wochenende ist arbeitsfrei und es geht in den Norden des Landes. Und Kettcar im Ohr ist gleich mit abonniert wie mir scheint.

Somit warten drei Tage ohne Karnevalauswüchse auf mich. Und danach wird hier wohl so richtig freigedreht. Ein Traum in bunt. I have to work. Da lob ich mir die Ansager&Schnipselmänner – zwei Wochen keine Sendung – verdammt, zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieses We aber nicht. Deshalb jetzt: Schüssi und drei “Bezaubernd-Find-Befehle”: 1. death cab for cutie (Hören – deshalb) , 2. Frollein Kuttner (she`s back – 24.2. slam tour mit kuttner), 3. auch wenn sich alle Mainstreem-Affinitäts-Abneigungsnackenhaare zur Standing Ovation melden: das weiße Knäuel (Lasst euch sagen: ihr verpasst wunderbare O-Töne vom Tierarzt über die Verdauung dieses Tieres).

remembering mr.L.

21. Januar 2008

tiny vessels_

Mitte Januar und zwei Weihnachtsfeiern or something like that wurden gefeiert. Doch davor gings für die Privaten auf die Möbelmesse –

Ikea-Feeling in grün, nur ohne Preisschilder und Köttbullar, dafür aber mit Porsche-Küchen im Wert von 100.000 Ocken. Nun zu den Weihnachtsfeiern. Da verhält es sich wie mit allem Anderen. Es steht und fällt mit den Leuten. Und deshalb war der eine Abend ein bezaubender inklusive Sporterfolg,

während ich mich am nächsten Tag trotz noblem Umfeld schnell wieder verzogen habe. Es wird ja auch der Wert dessen überschätzt, bekannte Fernsehmenschen beim Proseccogelage zu beobachten. Dann lieber noble Menschen statt ebensolche Schuppen. Der Sonntag war wieder ein Arbeitstag. Und heute hat es mich medizinisch aus der Kurve geschmissen. Drei Tage Ruhe. Damit der Magen sich entspannt. Es lebe die Langeweile. Ohne Grey´s wärs noch trister. Und somit entertainen mich nun erstmal DVD, Zwieback und Tabletten. Damit ich am WE an die Landungsbrücken darf, denn dort wartet die beste Meduzin.

the unexpected is what changes our lives_ alaaf und so. moi

11. Januar 2008

I know there’s a hope, there’s too many people trying to help me cope_

Liebe Alle,

Es wird Wochenende. Und das frei von Wecker und Arbeit. Grund genug, mal wieder durchzusaugen, alte Lasten loszuwerden und dem Kühlschrank eine Welt außerhalb von Leere, Fischstäbchen und Bier zu offenbaren. Überdies ein Grund: Mr. Pittelkowalski, der sich aus Hamburg auf dem Mitfahrgelegenheitsweg macht, das Leben zu lehren. Ansonsten war die Woche voll mit Muncks, Gauguins und Monets und frei vom Namen im Abspann. Obendrein – der Slam. Belebend, wie erwartet.

Und selbst Toilettenphilosophie, trotz Rechtschreibfehler war am Start. Also ein paar gute Tage, inklusive Bier mit der haf-Schreibtischnachbarin. Always good. Drum: Vergessen, das Winden und die Kraftzehrerei – “Die kann mich mal.” Wenigstens für die zwei Tage. Da sagt der Mann schon Richtiges. I´m a fucking friend of Metaebene and doppeltem Boden. So what. Stillstand ist der Tod.

Eure Ich

7. Januar 2008

die zeit, die man leben nennt_

Heute ist Samstag, bei mir. Denn das erste Wochenende des Jahres habe ich gearbeitet. Umso freundlicher ist der Wochenauftakt.
Barack Obama hält Reden, die an Martin L. King erinnern – und nachmittags steht es so geschrieben auf Spiegel Online. Erinnert Hillary Clinton an Mutter Beimer? Biolek ist gespannt wie getoastetes Vollkornbrot schmeckt. Ist das schon die packende TV-Unterhaltung oder kommt die danach? Und irre ich, wenn ich sage, es gibt Sender, die das Bedürfnis der Menschen nach einem, jeden Bereich umfassenden, Sozialstaat befriedigen? Will man das? Ist Bespaßen und Fremdschämen sozial? Ist es möglich, dass der einzige Einspielfilm bei Anne Will auch mal nicht innerhalb von 1:27min. von einem der Gäste als inhaltlich nicht korrekt enttarnt wird? Wenn die Schlussrunde eine Nordmanntanne mit stilvollen Weihnachtskugeln ist, dann kann die Tipprunde doch nur ein künstlicher Weihnachtsbaum mit aufdringlichem Lametta sein, oder? Silvesterbilder werden euch vorenthalten. Aber schön wars bei jeder der zwei WGs und auch in der falschen aber versöhnlichen Kneipe.
Heute Abend endlich wieder Poetry Slam. Wurde auch mal wieder Zeit; öffnet Ventile. Und neue Lieder gibt es auch – Ohrrauhfasertapetenwechsel.
I wish that we could see if we could be something. Es geht. – Bald auch gut.