31. August 2008

“In Köln und dann in meinem Zimmer”

Guter Wein kann besser werden. Mit Zeit und der Geduld, die einen davor hütet bei jedem Anflug von Durst in den Keller zu rennen und auf das verstaubte Jahrgangsetikett zu schielen. Tomte ist so ein Wein. Und jetzt werden die alten Alben rausgekramt aus dem virtuellen Musiksammlungskarton und entkorkt. Dank zeitlichem Korrektiv sind die Töne von vorgestern das Echo vom Jetzt und Hier. Eine Definition von “Zeitlosigkeit” ist das.

“Ach, weiter gehts doch immer irgendwie!
Keine Worte nur eine Idee …”

26. August 2008

Vom Überbewerten, Unterdrücken und dem Grat dazwischen

Angesichts eines 19 Gigabyte umfassenden Repertoires an Musik, heute zur Überzeugung gelangt, ein Album mit Liedern zusammenstellen zu können, welches einen direkt über Los und ohne den Erhalt von 4000 Mark zum Heulen bringen würde. Dabei erscheint das neue Tomte-Album erst noch. Wäre das dann überschätzte Gefühlsduselei oder eine professionell ausgeleuchtete Seele?

Beim heutigen Arbeitsweg zum ersten Mal mehr Mittfünfziger Nordic Walkerinnen gezählt als wild lebende Hasen – Populationskonkurrenz?

Eine Waschmaschine mit zerfetzten Keilriemen muss sich gefallen lassen, als kaputt bezeichnet zu werden. Paranoia, dahinter den Beginn eines ausbrechenden Technische-Geräte-Virus’ zu wähnen?

Unsicherheit mit angestrengtem Small Talk zu kaschieren, bedeutet nicht, dass das Getarnte verschwindet. Da muss man mal drüber nachdenken. Oder man lässt´s bleiben.

16. August 2008

9,69 Sekunden

Heute nur 9,69 Sekunden vom ersten Weckerklingeln bis zur Betätigung des Snooze-Knopfes gebraucht – Eine gute Zeit, die nach Koffeindoping schreit. Ich erwarte Ruhm, Ehre, Werbeverträge und Urinproben.

P.S. Im Sport was Neues: Rot-Weiß-Erfurt lehrte den Bayern das Fürchten. Chapeau.

Vegane Molkerei

Johannes B. Kerner verweist auf kritische Fragen so genannter kritischer Stimmen ohne dabei Fragen zu stellen, erhofft sich vom Gesprächspartner eine Antwort und nennt das Ganze wohl investigativen Journalismus.
Seit einigen Wochen zurück in Köln: Veränderung in Form von Sitzgelegenheit und Mitbewohner festgestellt. – Mit Beidem lässt es sich sehr gut leben.
Aus Hamburg: diverse Klamotten und mindestens einen Kontakt mitgenommen. Beides gilt es tragen und zu halten.
Auch die mittelfristige Zukunftsplanung nimmt zufrieden stimmende Konturen an, denn die Arbeit ist „das I-tüpfelchen auf dem I-tüpfelchen auf dem I-tüpfelchen auf der Sahnehaube“ oder ähnlich.