27. Februar 2011

Flughafenmelancholieuphorie

Wenn man sich jetzt mal einen Knight-Rider-Magneten und eine Dunstabzugshaube vorstellt, dann beschreibt das ganz gut die derzeitige Anziehungskraft von Flughäfen. Vor einigen Tagen wurde da glücklich rumgelungert, auf der Aussichtsplattform gefroren, fotografiert, der Moment, in dem das Fahrwerk vom Rollfeld abhebt wie von einem Kleinkind gefeiert und die Abflugübersicht auswendig gelernt. Und im Grunde kann man seine Zeit nicht wunderbarer verbringen. Aber solange man nicht selbst abheben darf, tut man erstmal so, als befände man sich nicht in der MEZ und versucht sein Bestes, die legendären Oscars halbwegs wach zu verfolgen. Vorgeschlafen wurde. Hope, i’m gonna survive at least the red carpet.

26. Februar 2011

Blaupause

yehaa, weekend-twins are back. time to put friends, good humor, cookies, a pie-in-the-sky-attitude and a beer into a bottle, shake it and let it all explode like mentos in coke.
enjoy it!

20. Februar 2011

shuffle stuff sunday

have a recreative sunday like an idle clothesline touched by shafts of sunlight. cheerio.

19. Februar 2011

Empfindlicht

Man könnte fluchen, wenn man gut fluchen könnte. Jetzt hat man sich in ein wahnsinnig wunderbares Objektiv verliebt, weil es wunderbar wahnsinnige Bilder macht. Im Grunde ein optimistisches Objektiv, weil es auch aus wenig Licht so viel Bezauberndes rausholen kann. Verdammt, nur geliehen der heiße Scheiß.

13. Februar 2011

Hand ins Feuer

Manchmal klebt die Heimat an einem wie ein Kaugummi, der einem aus Versehen aus dem Mund gepurzelt ist und den man gedankenversunken wie selbstverständlich schnell wieder in den Mund steckt bis man wieder große Kaugummiblasen damit machen kann, die man unangemessen aber voller Überzeugung laut platzen lässt.

An und für sich wird sich in Geduld geübt – bis Ende März der Cluesn das Ding mit Liebe fürs Detail richtig gut zusammengedengelt hat.
httpv://www.youtube.com/watch?v=A454uqI4ehs

11. Februar 2011

feels like …

history today. goosebumps.

8. Februar 2011

super bowl – 111.000.000

Es ist nicht so, dass man erst jetzt aus der Super Bowl Trance aufgewacht ist. Genau genommen, hat sich die Festplatte im Kopf in der Halbzeitpause aufgehängt und spielt seitdem in Dauerschleife diesen wahnsinnig superlativen, grandiosen, phänomenalen brausepulveresken Auf-dicke-Hose-Mach-Kracherauftritt der Black Eyed Peas im Kopf ab. Nach diesen 12 Minuten 52 möchte man sehr gern US-Amerikanischer Staatsbürger werden. Deshalb soll das dem schlafenden Volk nicht vorenthalten werden. Nun bitte die Möbel wie beim Tetris in die Ecke des Zimmers stapeln, Ton aufdrehen, Vollbildmodus aktivieren und mit offen stehendem Mund staunen, was die Profis unter Show verstehen:

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

6. Februar 2011

super bowl

well, after weeks of looking forward to it, i’m utlimately prepared for an awesome night: yesterday i bought some american foodstuff, there’s some caffeinated energy beer in the freezer and even wearing a sports bra i’m expecting a terrific superbowl night – hell-bent on not falling asleep immediately after the hymn like i did last year. [oh, sweet luxury of light-heartedness.] Go! You Packers! Go!

5. Februar 2011

Zielgerade

Im Zenit der eigenen “Stadt-Land-Fluss”-Spielkarriere hatte man sich als Kind den Stil angeeignet, Wörter zu erfinden und deren Existenz kompromisslos zu beteuern bis die Mitspieler kapitulierten. Für den Beruf “Nudelverkäufer” erntete man also am Ende volle 20 Punkte. Das Erfolgserlebnis muss wohl hängen geblieben sein, denn die Korrekturhelden [Danke&Gracias&Merci] der Diplomarbeit haben auf 140 Seiten Wortkreationen ausgegraben, die in keinem Institut für Wortgedöns als Fachtermini durchgehen würden. Da man heute aber älter ist, wurde eingelenkt und nachgebessert. Und nach einer letzten Nachtschicht und sehr wenig Schlaf wurden heute Bäume im Kopierladen gefällt. Nun liegt sie da so stolz und telefonbuchesk in mehrfacher Ausführung auf dem Tisch – die meine Diplomarbeit. Am Montag wird die dicke Dame in die Dortmunder Uni gebracht. Und die Wochenenden werden in Zukunft anders verbracht. Da sind Dinge, die geplant werden wollen.