27. April 2011

Meerteiler

Heute noch Sand aus dem Rucksack in der Wohnung verteilt. Manche Dinge bleiben also tatsächlich im Heute kleben und denken gar nicht daran, Vergangenheit zu werden. Beruhigend, das.

26. April 2011

hochwertiges Rumhängen

Wie angekündigt ein zweiter Schwung konservierter Erinnerungen: Rollen im Kies fürs Motiv und schiefes Singen auf der Kante zwischen zwei Tagen. Alles: Wie es sein muss um hervorragend zu sein.

25. April 2011

Rückwärts Rennen

Dieses konstant Flatterhafte macht die kitschige Romantik beim Streunern aus. Immer wenn man sich mit Orten und Menschen so wohl fühlt, dass man bequem wird und sich darin mit teuren Möbeln einrichten könnte, ziehen einen die Neugier und Rastlosigkeit in neue Gegenden, die von weitem den Eindruck erwecken, dass es sich lohnt, sich auf den Weg zu machen und sie zu streifen. Als wäre alles zeitgleich vollkommen und im Argen. Das ist der Takt.
Und wenn dann Menschen nebenan sitzen, die schon an früheren Orten die deprimierten Tapetenfetzen in der eigenen Kammer von der Wand gespachtelt und durch bunte Farbe ersetzt haben, dann addiert sich Zuhause mit der Anzahl an Menschen, die bedeuten.
Es war Lagerfeuer, Schnitzeljagd, eine Gitarrenfrucht, Frühstücksei, ein Lichtbündelndes Objektiv, Amsterdam, Meer, ein lebenslanger Ohrwurm, wie damals und auf ewig.
Und dabei war so viel festzuhalten, dass noch zwei Tage nachgelegt wird.
hope you like it, perhaps even a lot.

httpv://www.youtube.com/watch?v=L64c5vT3NBw

21. April 2011

Kaleidoskop

Man wird ein bisschen zum Kind wenn man in der Sonne blinzelt. Und wenn die Sonne von den Wimpern gebrochen wird, entsteht so ein buntes Schimmern. Und bei jedem Wimpernzucken erinnern die flimmernden Punkte an ein Kaleidoskop. Es muss unheimlich blöde aussehen, von Außen. Von Innen aber ist man für einen Moment wieder zwölf und so fasziniert davon, dass man ganz aufgeregt nicht mehr aufhören kann damit. Auf Ostern wurde sich diesmal auch so gefreut, als wäre man ein Kind, das mit großen Augen ungeduldig durch die Scheibe zuschaut wie die Portion Zuckerwatte um den Holzstab gewickelt wird.

Die vergangenen Tage sind übergelaufen mit einer unerwarteten Erkältung, keiner deutlichen Erklärung, einem verschobenen Besuch, einem Katalog voller Pläne, einer Mütze ohne Schlaf, einem Becher voller Eis, einer kleinen Sorge um eine Freundschaft, einer Idee ohne Hand und Fuß dafür aber mit Herz und Bauch, einem Frozen Yogurt mit Apfelmus, einer akademischen Zielgeraden in Sichtweite und einem Naked Cowboy im Wartezimmer der Arztpraxis.
Jetzt aber: Ostern.
savor it a lot!

10. April 2011

Hanami

In warmen Aprilnächten unter blühenden Kirschbäumen neben flimmernden Straßenlaternen liegen, ist so ungeheuer surreal schön, dass man das tagsüber wieder tun muss. Und Mesut vom Kiosk nebenan kommt irgendwann grinsend rüber und schmeißt eine Runde Lakritzschnecken. Ein guter April, dieser.

4. April 2011

kleiner Applaus

Hat sich gelohnt, den ersten Sommertag des Jahres nur zwischen Büchern auf dem Balkon zu verbringen und Penelope dort alles hoch und runter zu beten, was man über Politik weiß. Nun ist dieser Zettel, auf dem Diplom steht nur noch eine Prüfung entfernt. Yeha!
Und der Regen heute hat dank Cluesn&Herrn Herre auch grad noch die Kurve in Sachen Bedeutungsschwangerschaft bekommen:
„Ey, der Regen ist wie’n kleiner Applaus.
Komm mal kurz raus und lass dich feiern.”

Penelope darf jetzt erstmal wieder ihren Job machen und den Frischkäsebrotbelag wachsen lassen wie es sich für eine Tomatenpflanze von Welt gehört.
Cheerio.

1. April 2011

spring-credibility

Yeha, Wochenende, 25 Grad, frozen yogurt im Kühlfach, Flip Flops an den Füßen und eine famose Musik der wilden Holländer im Ohr. Man wird wohl ab und zu enthemmt gestikulierend zwischen den Ordnern und Büchern rumspringen müssen in den nächsten 48 Stunden. Die Nachbarn nennen es Ruhestörung, ich nenn es tanzen.
beautiful weekend, savor the sun & listen to the awesome catchy tune below, cheerio

httpv://www.youtube.com/watch?v=9_gdX_q3UTI