no risk no health

Fieber: gesunken. Dementsprechend gehe ich nun davon aus, den laut Krankschreibungsdurchschlag so nüchtern protokollierten grippalen Infekt zu überleben. Und ich mache auch schon wieder Pläne für die Zukunft: plane den Kauf eines Wasserfilters. Und auch an den Erwerb von Lebensmitteln muss ich jetzt, nach tagelangem Zwiebackkonsum und Pfefferminzaufguss wieder denken. So ein Überleben bringt Arbeit mit sich. Auch die WickVaporub-Salbe hat, den forschenden Pharmaunternehmen sei Dank, trotz der Haltbarkeitsbeschränkung bis 03/2004 weder Ausschlag noch Juckreiz beschert. – no risk no health! –

Doch auch ohne Fieber bleiben dieser Tage aufgekommene Fragen offen:
* Wenn Frau Meier von der Kasse bei Rewe, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich Katzenkot im Tierheim ausgesiebt hat, stirbt, wird dann auch über ihren Tod im Fernsehen berichtet?
* Ist Trainspotting ein ebenso irrer Film, wenn man ihn nur mit 36,5 Grad Körpertemperatur schaut?
* Ist der September ein Monat, in dem der Auftakt der Heizsaison erfolgen sollte? [„Draußen wird es langsam kalt, für Wärme wird ab jetzt bezahlt.“]
* Bittere Ironie oder Ungerechtigkeit diejenigen, die geliebt werden am Schlechtesten zu behandeln?

“…well let the poets cry themselves to sleep”

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One Response to “no risk no health”

  1. 1
    Kristin Says:

    Ich kann Ihnen auf die Fragen zwei und drei mit JA antworten.

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